Bild 02 Bild 04 Bild 05 Bild 06 Bild 07

Bild 02

Bild 02

Bild 02

Bild 04

Bild 04

Bild 04

Bild 05

Bild 05

Bild 05

Bild 06

Bild 06

Bild 06

Bild 07

Bild 07

Bild 07

Aktuelles

 

Das „Sonntagswort“ in Corona-Zeiten wird an Silvester ein kleines Jubiläum feiern

 

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. So schnell wird man 50: als im Frühjahr der erste Lockdown das Land in einen Stillstand versetzte und Gottesdienste nicht stattfinden konnten, entwickelte man in der katholischen Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler ein neues Online-Angebot, nämlich das Sonntagswort. Übergangsweise wollte Kirche damit zu den Menschen kommen, mal zehn Minuten lang, mal 15 und immer mit dem Evangelium des Tages im Mittelpunkt. Darüber hinaus gingen Pastor Jörg Meyrer oder seine Mitarbeiter auf aktuelle Themen ein, sprachen über dieses und jenes, stellten den Bezug zur Kirche her oder übertrugen das Evangelium ins hier und heute. Jedes Sonntagswort kam von einem anderen Ort, oftmals aus Kirchen und Kapellen im Gebiet der Pfarreiengemeinschaft, aber auch schon Mal aus dem Weinberg und der freien Natur. Als die Kirchen wieder offen waren, hatten sich die Gläubigen ans Sonntagswort gewöhnt, das Team machte weiter. Am letzten Tag des Jahre 2020 wird bereits das 50. Sonntagswort erscheinen, nicht nur im Pfarrhaus ist man stolz darauf.

 

 

Klaus-Dieter Holzberger ist Silvester digital zu erleben

 

 

AHRWEILER. Aus der Ahrweiler Laurentiuskirche wird es am Silvesterabend eine gestreamte Orgel-Komplet geben, die ihre Zuschauer bis ins neue Jahr begleiten soll. Die Musik, die Organist Klaus-Dieter Holzberger spielt, wird ab 23:15 Uhr über den Youtube-Kanal der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler zu sehen und zu hören sein und genau bis Mitternacht andauern. Offen ist noch, ob das Komplet live gespielt oder vorher aufgezeichnet wird, hier sind noch technische Fragen zu klären. Zum Hintergrund der kurzfristig angesetzten Veranstaltung gibt Klaus-Dieter Holzberger seinen Wunsch preis, den Zuhörern in den bedrückenden Corona-Zeiten etwas kirchenmusikalisch Erbauliches bieten zu wollen.

Zu hören sein werden unter anderem „O Gott komm mir zu Hilfe“, Louis Viernes „Carillon de Westminster“, aber auch Carl Loewes Ballade „Die Uhr.“ Widors „Marsch der Nachtwächter“ aus Bachs Memento lässt Holzberger mit dem „Transeamus usque ad Bethlehem“ eine improvisierte Weihnachtshistorie in vier Sätzen folgen. Das Finale wird das „Te Deum laudamus“ als Fantasie für große Orgel von Rainer Padberg, ehe als „Zugabe“ das Neujahrsläuten mit allen neun Glocken von St. Laurentius das neue Jahr begrüßt. Natürlich wird auch das Geläut über den Youtube-Kanal zu erleben sein.

 

 

 

 

 

Der Ahrweiler Klaus Dünker hat den Leerstand des Klosters dokumentiert

 

 

 

 

AHRWEILER. Für viele Bewohner Ahrweilers war es eine schockierende Nachricht, als Schwester Maria Monheim am 14. September 2016 verkündete, dass die Ursulinen den Calvarienberg in Ahrweiler verlassen und das Kloster verkaufen würden. Seit dieser Mitteilung und der Verabschiedung im Juni 2017 sind nun über drei Jahre vergangen. Drei turbulente Jahre, in denen die Zukunft des Klosters immer wieder neu geplant und doch wieder verworfen wurde.

 

Drei Jahre, in denen Klaus Dünker die Möglichkeit hatte, die Räumlichkeiten mit seiner Kamera kennenzulernen. Aus diesen intensiven Begegnungen heraus ist im Lärchen-Verlag Dünkers ein Buch entstanden, das mit seinen Fotos nicht nur ein Stück Geschichte widerspiegelt, sondern auch den traurigen Verfall der Klosteranlagen in den letzten drei Jahren dokumentiert. Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest ist das Fotobuch zunächst in einer kleinen Auflage von 90 Exemplaren gedruckt worden. Das Buch kostet 38 Euro, von jedem verkauften Exemplar werden drei Euro an die Schulstiftung Calvarienberg gespendet.

 

Wegen des aktuellen Lockdowns in der Corona-Pandemie ist für Interessenten nur eine Abholung in Ahrweiler in der Kalvarienbergstraße 26 möglich. Wer ein Buch haben möchte, wird gebeten, per E-Mail oder per Telefon einen Termin zu vereinbaren: Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 02641/901003.

 

 

 

Fotos: privat

 

 

 

In St. Laurentius wurde kurzerhand ein Film für den Youtube-Kanal gedreht

 

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Die Hirten sitzen am Feuer, während ganz in der Nähe in einem Stall Jesus geboren und in eine Krippe gelegt wird. Die Rollen sind klar beim Krippenspiel, auch bei der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler. In diesem Jahr aber kamen weitere Personen hinzu, mit Kameras in der Hand. Jede Szene des Krippenspiels wurden für sich aufgezeichnet, statt der Kinderkrippenfeier wurde ein Film gedreht. Die Idee wurde im Familienausschuss von St. Laurentius entwickelt. Um auch alles im Sinne der Corona-Richtlinien durchführen zu können, wurden die Familien angesprochen, die am Wochenende vor dem ersten Advent eigentlich auf einem gemeinsamen Familienwochenende gewesen wären. Eingeteilt in Gruppen wurden Drehzeiten vereinbart, Drehorte bestimmt, verändert und wieder neu festgelegt. Kostüme wurden an Haustüren von Hirten, Engeln und Wirten abgegeben, Kulissen wurden angefertigt. Ende November fanden dann die eigentlichen Drehtage statt. Das war etwas Neues und für Kinder und Eltern alles sehr aufregend. Stolz und selbstbewusst sprachen die kleinen Filmstars Ihre Texte, bewunderten sie Szenenbilder, und fanden sich in Ihre Rollen ein.

Was folgt, war die eigentliche Arbeit. Die begann für den Kameramann und Cutter Markus Bauer sowie den Tontechniker Alexander Kramer nach den Drehtagen so richtig. Alle Szenen werden aktuell zusammengefügt, Ton und Musik hinterlegt und am Feinschliff gearbeitet. In die Rollen hinter der Kamera, als Drehbuchautorinnen, Regisseurinnen, Kostümbildnerinnen, Souffleusen oder Caterer waren die Mitglieder des Familienausschusses von St. Laurentius geschlüpft. Die Uraufführung ist für die Kinderkrippenfeier am Heiligabend um 16:30 Uhr auf dem Schulhof der Erich-Kästner-Schule geplant, danach wird das Video um dem YouTube Kanal der Pfarreiengemeinschaft veröffentlicht.

[Pressemeldung der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler]

 

BU: Kamera statt Publikum: die Kinder hatten ihren Spaß. Foto: privat

 

 

 

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Es ist schon ungewöhnlich, dass Gottesdienstbesucher nach der heiligen Messe auch noch Geschenke erhalten. In der Kreisstadt war dies aber in den vergangenen Tagen der Fall. Weil die Advents- oder Weihnachtsfeiern für die Senioren in der Rosenkranzpfarrei und in der Pfarrei St. Pius der Corona-Pandemie zum Opfer fielen, gab es immerhin am Dienstag und am Freitag Gottesdienste speziell für die älteren Angehörigen der Pfarreien. Und weil mit den weltlichen Feiern auch die Verteilung der kleinen Weihnachtspräsente an die Senioren ausfallen musste, wurde zumindest dies im Anschluss an die Gottesdienste nachgeholt. Dabei gab es für jeden Besucher gleich zwei kleine Präsente. Nur ein Nikolaus, der die Gaben überreichte, stand wegen möglicher Ansteckungsgefahren nicht zur Verfügung. Die Besucher der Gottesdienste freuten sich aber auch so über die gelungenen Überraschungen.

 

 

Die Krippe in St. Pius wird  in drei Phasen aufgebaut:

 

1. Landschaft (siehe Foto am zweiten Advent)

2. Tiere und Hirten 

3. Hl. Familie 

 

Die Erstkommunionvorbereitung hat nach der Reflektion von diesem Jahr, unter Berücksichtigung der Pandemie, im kommenden Jahr ein anderes Gesicht. Die Eltern werden stärker mit in die Vorbereitung einbezogen. Sie sind ganz besonders eingeladen in ihrer Familie anhand eines Würfelspiels ihre Kinder mit auf den Weg der Erstkommunionvorbereitung zu nehmen.  Es gibt natürlich noch viele andere Impulse; die Eltern werden darüber im Elternbrief  informiert.

So starten wir die Erstkommunionvorbereitung  auch wieder mit einem Wegeröffnungsgottesdienst; nur Corona geschuldet wird dieser drei Mal im Dezember stattfinden.   Die Anzahl der Erstkommunionfeiern, wird so ähnlich wie dieses Jahr auch, an vielen Orten und Zeiten möglich sein. Zu einem späteren Zeitpunkt besprechen wir das mit den Eltern.

Falls Sie liebe Eltern  noch kein Einladungsschreiben zur Erstkommunionvorbereitung vom Pfarrbüro erhalten haben, melden Sie sich bitte telefonisch im Pfarrbüro Ahrweiler: 02641/34737 oder nehmen mit der zuständigen Gemeindereferentin Frau Claudia Braun Kontakt auf.

 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Vielen Dank.

 

 

 

Wenigstens das bleibt: Nicht alles ändert sich durch Corona. Wie schon in den letzten Jahren werden auch in diesem Jahr wieder Frauen aus Ramersbach Adventskränze in Handarbeit binden und wenn gewünscht auch schmücken. Die Zweige kommen aus den Wäldern um Ramersbach herum. Regionaler geht es also gar nicht. Zudem besteht damit die Chance, die Straßenkinder in Lima zu unterstützen. In den letzten Jahren haben die Klarissen immer einen Adventsbasar für diese Kinder durchgeführt, was im Moment ja leider nicht möglich ist. Die Ramersbacher haben für diesen Adventsbasar bislang reichlich Plätzchen gespendet. Die Adventskränze wären eine Chance, den Kindern vom Pinienhügel in Lima auch in diesem Jahr eine Hilfe für ihr Leben zukommen zu lassen.

 

Wer einen handgefertigten Adventskranz gerne möchte, meldet sich bitte bei Hanne Schüle, Tel. 02646-913885.

 

 

 

Alljährlich hat das Klarissenkloster zum Adventsbasar eingeladen, um die 650 Kinder vom Pinienhügel, eines der schwierigsten Elendsviertel in der schnell wachsenden Metropole Lima in Peru, zu unterstützen.

 

Im Jahr 2004 wurde das Projekt ins Leben gerufen durch Sr. Adelaida Marca Falcón, einer Franziskanerin von der Unbefleckten Empfängnis in Peru. Die Situation der Kinder vom Pinienhügel kann kurz so beschrieben werden: Viele der Kinder leben in zerbrochenen Familien, die Mütter sind Gelegenheitsarbeiterinnen oder Prostituierte, die Kinder auf sich gestellt. Auch leben Kinder oft in feuchten Unterkünften bei irgendeinem Verwandten, der sie aber im Stich lässt, sobald sie krank werden. Erschwerend wirkt ein allgemeines Klima, der sich häufenden Kriminalität und Überfälle.

 

Für 650 Kinder in der Schule am Fuß des Pinienhügels, die permanent unter Hunger leiden und sich durch Kinderarbeit über Wasser halten, ist das Schulfrühstück unverzichtbar. Durch Schulbildung und personalintensive Sozialarbeit soll der Boden bereitet werden, dass die Kinder dem Klima der generalisierten Gewalt und des Verbrechens entkommen können. Gute Begleitung soll ihnen helfen, ein erfolgreiches Berufsleben zu beginnen.

 

Wie viele andere Veranstaltungen kann in diesem Jahr auch der Adventsbasar des Klarissenklosters aufgrund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen nicht stattfinden. Im Sommer haben sich einige Spender spontan an eine Corona-Soforthilfe angeschlossen, dafür von Herzen Vergelt´s Gott.

 

Durch die Erfahrung des Lockdown mit Schließung von KITAS und Schulen hat sich in unseren Breiten allgemein ein neues Verständnis für die Priorität des Schulunterrichtes entwickelt. So bitten die Klarissenschwestern wieder um finanzielle Unterstützung, damit den Kindern vom Pinienhügel unter den durch COVID19 zusätzlich erschwerten Bedingungen Schulbildung ermöglicht wird. Konkret heißt das Uniformen, Schulutensilien und Lernhilfen für mindestens 150 Kinder.

 

Bitte unterstützen Sie das Anliegen. Auch kleine Spenden sind angebracht.

 

Die Bankverbindung lautet:

IBAN: DE57 5776 1591 0010 0570 03, BIC: GENODED1BNA.

Bitte geben Sie ggf. Ihre Anschrift zur Ausstellung einer Spendenbescheinigung an.

 

 

 

Der erste Bauabschnitt der Außensanierung von St. Laurentius ist fertig

 

 

AHRWEILER. Das Gerüst an der Nordseite der gut 750 Jahre alten Kirche St. Laurentius mitten in der Ahrweiler Altstadt ist abgebaut und an der Südseite neu errichtet. Am Sockel nach Norden hin finden noch letzte Malerarbeiten statt. Es wird ein Basaltgrau aufgetragen. So wie es vorher auch war. Der erste Bauabschnitt ist weitestgehend beendet, die Kirche zeigt an Ihrer weniger stark frequentierten Seite, wie sie einmal aussehen wird und wie sie vor dem großen Ahrweiler Stadtbrand von 1689 ausgesehen haben könnte. Bilder aus jener Zeit gibt es nicht. Aber bei Arbeiten am Kirchturm waren rote Farbtöne entdeckt worden, die wohl aus jener Zeit im 17. Jahrhundert stammen und die als „Kölner Rot“ tituliert wurden. Ein Rot, dass nun Einzug in die Außenfassade hielt. Maler und Restaurator Markus Simons und sein Team haben das Rot auf die ansonsten gelb-weiße Fassade aufgetragen. Linien im Kölner Rot deuten nun auf dem Außenputz die Fugen von Quadern an. „Aufgetragen wurden sie mit einem Zwölf-Millimeter-Pinsel“, sagt Markus Simons. Dafür wirken die Linien äußerst prägnant und stechen hervor. Die monumentale, dreischiffige gotische Kirche hat dank des kräftigen Farbtons weiter an Dominanz gewonnen.

 

 

In Corona-Zeitensucht die Kirche immer neue Wege zu den Menschen

AHRWEILER. „Messe anders“ ist ein Projekt der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Kirche in neuer Form darstellt. Entwickelt wurde es lange vor der Corona-Pandemie, das Virus gab „Messe anders“ aber eine neue Bedeutung. Gottesdienst unter freiem Himmel war plötzlich angesagt, Messen an ungewöhnlich Orten prägten das Frühjahr und auch den Sommer 2020. Im Herbst wird es draußen allmählich ungemütlich, dass musste das Team von „Messe anders“ zuletzt in Ahrweiler feststellen.

 

Pfarrbrief

Den aktuellen Pfarrbrief finden Sie hier!

                                                                              

         

 

 

Sonntagswort 17.01.2021 - Sonntagswort on Tour | Antonius-Kapelle

#HilfevonNebenan

© Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler - 2020

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.