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Herzlich Willkommen...

 

... auf den Seiten unserer katholischen Pfarreiengemeinschaft!

Wir freuen uns, dass Sie unsere Internetseite besuchen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, Termine, Nachrichten und Daten rund um unsere Pfarreiengemeinschaft mit den 7 Pfarrgemeinden:

 

Ahrweiler - St. Laurentius, Ahrweiler - St. Pius, Bad Neuenahr - St. Marien und St. Willibrord,

Heimersheim - St. Mauritius, Heppingen - St. Martin,  Kirchdaun - St. Lambertus, Ramersbach - St. Barbara

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Homepages der Pfarrei St. Laurentius und in der Gemeindeapp

 

Bad Neuenahr-Ahrweiler:  Die katholische Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler ist seit gut fünf Jahren gemeinsam auf dem Weg als katholische Kirche im Stadtgebiet. Die aktuellen gesellschaftlichen aber auch kirchlichen Herausforderungen und Entwicklungen machen es notwendig, die Zusammenarbeit der einzelnen Pfarrgemeinden noch weiter zu bündeln, um das kirchliche, religiöse und damit auch das soziale Zusammenleben in der Stadt mitzugestalten. Deshalb hat der Pfarreienrat, das gemeinsame Gremium aus den gewählten Vertretungen aller Pfarrgemeinderäte, beschlossen, einen grundlegenden Prozess zur Gestal-tung der Zukunft der Kirche in Bad Neuenahr-Ahrweiler anzugehen. Zudem hat die Synode im Bistum Trier bei ihren Beschlüssen den Rahmen gesetzt: Hier hatten sich rund 280 Syno-dale mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünf-tige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Ein Ergebnis sieht die Neugliederung der bisherigen Gemeinden und Gemeinschaften in ca. 50 sogenannte große Räume (Pfarreien) vor. Dabei wird es jedoch ganz wichtig sein, in den darin befindlichen Nahräumen (Dörfer, Städte, Stadtteile etc.) das kirchliche Leben vor Ort intensiv zu fördern. Dies soll nach dem Willen der Synode mit dem deutlichen Blick in den dort existierenden Sozialraum geschehen.
In der Startveranstaltung vom vergangenen Oktober wurde der Prozess im Rathaussaal erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstes Feedback wurde gesammelt, das in die weitere Prozessgestaltung eingeflossen ist. Zudem konnten interessierte Mitbürger zur Mitarbeit ge-wonnen werden.
Ein wichtiger weiterer Schritt wurde nun Mitte Februar im Rahmen eines Studientages ange-gangen. Mit ca. 40 Teilnehmern aus Gremien und interessierten Gemeindemitgliedern wur-den erste grundlegende Prozessschritte eingeleitet, Arbeitsgruppen definiert und priorisierte Themen identifiziert.

Die Teilnehmer erarbeiteten eine erste Übersicht, wo sich relevante Lebensräume der Zielgruppen regional verorten lassen. Konkret soll die Situation der Menschen in unserer Stadt in den Blick genommen werden. Wie intensiv sich der/die Einzelne zur Kirche gehörig fühlt, spielt dabei keine Rolle.
Die Orientierung am Sozialraum der Menschen wird grundlegend sein für die zukünftige pas-torale und caritative Arbeit. Die Teilnehmer wurden dazu in die Methodik der Sozialraumana-lyse eingeführt. Im Kern geht es darum, die Lebensbedingungen aller Menschen in einem Stadtteil, Viertel oder einem ähnlichen Sozialraum zu verbessern. Das Konzept setzt an den Stärken der Einzelnen an und aktiviert diese. Es soll Menschen in ungünstigen Lebenssituati-onen ermutigen, die Veränderungen in ihrem Wohngebiet selbst in die Hand zu nehmen.
„Wir werden in diesem Prozess mit anderen Augen auf unsere Gemeinde schauen“, be-schreibt Pastor Peter Dörrenbächer die Arbeit, „nicht `was haben wir‘, sondern `was brauchen wir für die Menschen` ist der Punkt.“
Koordiniert und unterstützt durch eine Leitungs- und Steuerungsgruppe werden ab jetzt die Arbeitsgruppen an den identifizierten fünf Schwerpunktthemen arbeiten:
„Jugend stärken“: Wahrnehmung der Lebenssituation der Jugendlichen. Finden von Ansät-zen, die über die bestehende kirchliche Jugendarbeit hinausgehen.
„Familien begleiten“: Aufnahme der Lebensrealität von Familien; Definition des Platzes der Kirche im Netzwerk verschiedener Träger und Anbieter im Bereich Familie.
 „Zu allen Menschen gehen“: alternative gottesdienstliche Feiern, was brauchen/erwarten die Menschen, welche Angebote fehlen ?
„Den Nahraum stärken - lokale Kirchenentwicklung“: lokale Kirchenentwicklung; welche Formen gilt es erhalten und zu entwickeln; wie können Menschen befähigt werden, Verant-wortung zu  übernehmen?  Wie geht Netzwerk ?
„Jüngerschaft und Taufbewusstsein stärken“: Wie entdecken Menschen ihre Chancen, was zeichnet ein Klima in den Gemeinden aus, das Charismen fördert; in welchen Bereichen ha-ben wir schon „Begabte“, in welchen Bereichen fehlen sie?
In den Arbeitsgruppen wirken Menschen mit, die am jeweiligen Thema ein Interesse haben, sowie „Experten“, die in dem jeweiligen Bereich Erfahrungen mitbringen (aus Beruf oder frei-willigem Engagement). Eine ständige Reflexion des eigenen Handelns und/oder Prozessbe-gleitung durch Experten professionalisieren den Prozess.
„Es geht uns NICHT darum, wie retten wir unser derzeitiges Pfarrleben in eine neue Struktur“, betont Pastor Dörrenbächer, „ es geht uns vielmehr darum, unseren Blickwinkel auf das sozi-ale Leben über den kirchlichen Bereich hinaus zu weiten“
Erste Analyseergebnisse sollen Mitte des Jahres vorliegen, die Entwicklung und Identifikation konsolidierter Handlungsfelder ist bis Ende des Jahres vorgesehen.
Wer Interesse hat, sich am Zukunftsprozess der Kirchengemeinde aktiv zu beteiligen und in den Arbeitsgruppen mitzuwirken, kann sich gerne an die Pfarrbüros wenden, Tel. 02641-24540 oder 34737.

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