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Kirchen haben auf dem Weg zu Gottesdiensten noch viele Hürden zu meistern

 

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Seit 3. Mai dürfen wieder Gottesdienste gefeiert werden. Die Auflagen dafür sind jedoch enorm und stellen die meisten Priester und ihre Teams vor hohe Hürden. Viele Kirchen eignen sich gar nicht dazu, den gestellten Anforderungen gerecht zu werden. So schnell, wie erhofft, lässt sich vieles gar nicht umsetzen. In der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler rechnet Pastor Jörg Meyrer damit, dass es rund zwei Wochen und damit bis Mitte Mai dauern wird, bis wieder Gottesdienste stattfinden. Aktuell gilt es, festzustellen, in welchen Gotteshäusern dies denn überhaupt möglich ist. Man bedient sich bei der Feststellung Fragenkatalogen zur Entscheidungshilfe von Rainer Justen aus Adenau. Die Mitglieder der Gremien werden dabei gebeten sich für ihre Bereiche Gedanken zu machen. Sind die baulichen und personellen Voraussetzungen gegeben oder herstellbar? Die Kirche muss neben dem Mittelgang auch Seitengänge haben und sollte über mehrere Portale verfügen. Kontaktflächen müssen regelmäßig desinfiziert werden. Für das Betreten und Verlassen der Kirche sowie für den Kommuniongang muss eine „Einbahn-Regelung“ entwickelt und mit geeigneten Hilfsmitteln sichtbar gemacht werden. Es bedarf einer guten Durchlüftung des Gebäudes vor und während des Gottesdienstes.

Es gibt noch viel mehr vorzubereiten. So kann nur eine begrenzte Anzahl von angemeldeten Personen am Gottesdienst teilnehmen. Die maximale Personenzahl ergibt sich aus der Kapazität der Kirche. Interessierte müssen sich vorher im Pfarrbüro zu festgesetzten Zeiten anmelden. Die angemeldeten Personen werden mit Namen und Anschrift in einer Liste zusammengefasst. Personen, die nicht auf der Liste stehen, dürfen zum Gottesdienst nur zugelassen werden, wenn noch unreservierter Platz ist. Dazu stellt sich die Frage, ob es auch Möglichkeiten und geeignete Plätze für Wortgottesdienst im Freien, wo Einlasskontrollen durch ein Empfangsteam ermöglicht und Abstandmarkierungen angebracht werden können? Es gibt noch sehr viel zu planen.

[Presseinfo der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler]

Pfarrbrief

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